Mittwoch, 14. Mai 2014

Zeit für's rote Tuch

Nein nein, Luri hat nichts verkehrt gemacht. Im Gegenteil. 
Gerade an den nasskalten Tagen, wie heute, wenn es immer wieder mal regnet und ein frischer Wind weht, ist das rote Tuch genau das Richtige. 

 
Da Luri bereits einmal schweren Zwingerhusten und auch so bereits den ein oder anderen Schnupfen hatte und es da stets empfohlen wurde ihm ein Halstuch um zubinden, greife ich auf diesen Tipp meiner Tierärztin auch an den nasskalten Tagen zurück. 
Mittlerweile nimmt Luri sich das rote Tuch selbst und kommt damit angelaufen. 


Sein Hals ist wunderbar vor dem frischen Wind geschützt und ich finde es sieht an Luri echt schmuck aus. Nachteil an den nassen Tagen ist, das nach jeder Gassirunde das Halstuch zum Trocknen aufgehangen werden muss.

Die Frage nach dem roten Tuch ist auch schnell geklärt, denn das Bandanatuch war einst mir und ich habe es an Luri vererbt :) 
Die Farbe ist natürlich total egal, auch welches Muster es hat. Aber es ist wirklich ein guter Tipp um unliebsamen Schnupfen vorzubeugen.

Tragen Eure Hunde auch Tücher? Mailt mir doch einfach mal dazu oder hinterlasst einen Kommentar und ein Foto :)



Montag, 12. Mai 2014

Aus Stöckchen mach Sägespäne

Neben seiner Ballleidenschaft beschäftigt Luri sich gern mit Stöckchen. Da spielt die Größe jedoch keine Rolle. Natürlich sind kleine dünne Ästchen schwupp die wupps vernichtet. Bei größeren hat man mehr Freude und kann leidenschaftlich kauen.




Am liebsten kniet er, wie hier, auf den Vorderpfoten und hält seinen süßen Arsch in die Höhe. Mit den Pfoten hält er den Stock bzw. Ast und dann geht's los, denn nichts ist ihm lieber als aus einem guten starken Ast ein paar Sägespäne zu machen.



nichts ist unmöglich

fertige Sägespäne liegen um den Ast

Natürlich muss man sagen, dass die Sache nicht ganz ungefährlich ist. Denn bei dem zerkauen können sich auch Holzstückchen im Mund oder im Rachenbereich verhaken und den Hund ernsthaft verletzten. Daher sollte man den Hund nie unbeaufsichtigt Holz zerkleinern lassen. Für mich ist es stets eine Freude Luri dabei zu zusehen und daher nehme ich mir gern die Zeit und beobachte ihn.

Sonntag, 11. Mai 2014

Wir in der DOGStoday

Seit Jahren lese ich die PartnerHund im Abo und so bin ich schnell auf die Schwesterzeitschrift DOGStoday gekommen, die ich mittlerweile wesentlich besser finde. Sie ist kleiner und kompakter und passt wunderbar in jede Tasche. 

Leider ist die DOGStoday immer schwer zu ergattern und gestern knapp eine Woche nach der Veröffentlichung der neuen Ausgabe habe ich endlich eine in den Händen halten können. So nahm ich die Zeitung direkt mit auf den Weg nach Hannover und schmökerte im Zug.




Mir gefällt vor allem bei der DOGStoday, dass wir als Leser immer direkt mit einbezogen werden. So gibt es in jeder Ausgabe ein Thema, wie beispielsweise, was ist das Lieblingsspielzeug ihres Hundes oder wie schläft ihr Hund am liebsten. Bei letzteren musste ich einfach einen Beitrag über Luri und seine Schlafgewohnheiten schreiben.
Meinen Beitrag längst vergessen entdeckte ich mich mit Luri gestern in der Zeitung. Das war wirklich eine riesige Überraschung, da ich wirklich nicht mehr daran gedacht habe. Umso mehr habe ich mich gefreut :)



Natürlich wollte ich Euch das nicht vorenthalten :) Wenn ich mir vorstelle, wie viele das jetzt lesen und schmunzeln werden....ach ja toll :) Ich freu mich so für Luri.

Samstag, 10. Mai 2014

„All you need is


 
Dieses süße Holzschild mit dem Aufdruck „All you need is love…and a dog“ habe ich ebenso bei Ebay erworben.

Es zeigt wunderbar meine Einstellung zum Leben und zaubert einen jedes mal einen kleinen Ohrwurm, wenn man es liest und ich wette Euch ging es eben genauso „All you need is love…de dedededeeeee“ :D


Für das Schild habe ich incl. Versand 10,00€ bezahlt und ist in diesem Shop erhältlich. Man kann bei dem Schild wählen, ob man eine Drahtaufhängung dazu möchte oder nicht. Der Preis bleibt der Gleiche oder der Selbe? Oh man(n) kein Dunst :D

Donnerstag, 8. Mai 2014

Zeig mir deine Fußmatte und sag Dir wie Du bist

Eine Fußmatte verrät viel über die Bewohner, die sich hinter der Tür verbergen. Ob Tierliebhaber, Aufreißer, die mit kecken Sprüche für sich werben „Bier – Einlass hier!“, freundliche Nachbarn, deren Eingangstür von einem Smiley umsäumt wird oder ganz neutral, wenn man nichts von sich verraten will in grau, braun oder schwarz.


Bei uns ist bereits an der Haustür erkennbar – hier wohnen Tierliebhaber, denn die von mir gekaufte Fußmatte zeigt einen putzigen Hund samt Pfotenabdrücken.


Die Fußmatte ist 40x60cm und grau. Darauf eben schwarz abgesetzt der Hund im Comicstil und ein paar Pfotenabdrücke.

Leider ist unser Treppenhaus so dunkel, dass die Fußmatte nur als dunkler Fleck zu erkennen ist. Daher habe ich mir überlegt den Hund und die Pfotenabdrucke zu weißen.


Die Fußmatte habe ich bei Ebay erworben und mit Versand 10,00€ bezahlt. Der Versand erfolgte schnell und zuverlässig und die Ware ist wirklich super.

Mittwoch, 7. Mai 2014

Nach dem Einzug ist vor dem Auszug

Dass der Umzug für alle Parteien sehr stressig und hektisch ist, wird wohl allen schnell klar sein. Dass das aber dem lieben Vierbeiner nicht zwangsläufig zuzumuten ist, versteht sich auch. Da ich aus dem Elternhaus in die erste eigene Wohnung gezogen bin verlief zumindest für Luri vieles stressfrei.

Gerade das sollte man beherzigen – dem eigenen Tier so wenig wie möglich zumuten. Renoviert, eingeräumt und Möbel aufgebaut haben wir ohne den Hund dabei zu haben über die Bühne gebracht.  

Allein das demontieren meines Bettes hat ihn nervlich so fertig gemacht. Er wusste überhaupt nicht mehr wo vorn noch hinten war. Fast täglich haben wir dann in einem anderen Zimmer im Elternhaus geschlafen, wo eben gerade für uns ein Plätzchen frei war. Er war total aus dem Häuschen, stand permanent so unter Stress.

Ja das tat mir wirklich leid.

Aber so konnte ich ganz in Ruhe die neue Wohnung für uns einrichten und es ihm auch leichter machen das gewohnte Umfeld zu verlassen und sich auf etwas Neues einzulassen.


Sprich, wir haben erst in der neuen Wohnung geschlafen, wo die wesentlichsten Räume, wie Bad, Küche, Wohn- und Schlafzimmer fertig waren. Regale waren bereits angebohrt, die Möbel standen alle und ganz wichtig, Schlaf- und Liegeplätze, Fressnäpfe und Spielzeug waren vorbereitet.


Luris Schlafplatz, sein heiß geliebtes Körbchen, incl. Federbettdecke

Lur hat sich dadurch direkt heimisch gefühlt, weil ihm vieles eben bekannt vorkam.


Erst wollte ich ihm ein neues Bett schenken, aber dann dachte ich, nein, ich selbst möchte in meinem gewohnten und heiß geliebten Bett schlafen, also warum dem Hund nun ein neues Bett aufzwingen? Zu dem ist es für ihn einfacher in seiner gewohnten Umgebung zu nächtigen und er begreift schnell, dass es hier kein Urlaub ist, der bald wieder vorbei ist, sondern wir dauerhaft nun hier bleiben.


Wichtig ist wirklich dem Hund so viel alt Bekanntes durch die Schlaf- und Liegeplätze, das eigene Spielzeug, die bekannten Fressnäpfe, aber auch das gewohnte Futter zu bieten, denn die Tatsache in einer neuen Umgebung zu sein, ist schon eine große Umstellung.


mit Ernie an seiner Seite fühlt er sich überall wohl


Ich freue mich wirklich sehr, dass Luri alles so gut mitgemacht hat und sich scheinbar wirklich wohl fühlt. Er schläft viel, frisst und pupst auch und liebt jeden einzelnen Spaziergang in seiner neuen Hood :D

Dienstag, 6. Mai 2014

Vom Landei zum Großstadtmacho

Wo geht es dem Hund besser - auf dem Land oder in einer Großstadt? Diese Frage wirft eine rege Diskussion an. 
Viele sagen, dass der Hund nur dann ein glücklicher Hund ist, wenn er auf dem Land lebt. Dort kann er den ganzen Tag draußen sein, hat einen schönen großen Garten, wo er nach Lust und Laune herum toben kann. Eine schier unendliche Landschaft mit großen Wiesen und weiter Flur, Wälder, Flussauen, aber vor allem keine Hektik.
Genauso viele sagen, dass der Hund in der Großstadt glücklicher ist. Ein Großstadthund kommt mit allen Lebenslagen aus - vielen Menschen, Lärm, Autos, Smog und einer kleinen Wohnung ohne Balkon und Garten. Dafür mit nervigen Nachbarn die sich dauernd beschweren, wenn Bello nur einmal wufft. Hier trifft Hasso an jeder Ecke neue Bekanntschaften und sei dadurch wesentlich Sozialisierter. Das all morgendliche Zeitungslesen ist genauso unüberschaubar wie die BILD-Zeitung und begrenzt sich nicht nur auf Nachbars Lumpi...

Ja, was soll ich sagen. Wir haben das Experiment einfach mal gewagt.
Entgegen der oben aufgeführten Idylle besaßen wir keinen Garten, wo Luri stundenlang toben konnte, sondern ein Reihenhaus mit einem 3x3m Hof und rund herum 2,5m hohen Wänden...mh. Klar wir hatten die Natur direkt vor der Haustür - einen großen Park, breite Wiesen und Felder direkt am Ortschaftsrand.
Ja, Luri ging es gut. Meine Eltern waren rund um die Uhr zu Hause und so war er selten allein. Gut sozialisiert...naja das kam erst in den letzten Jahren. Durch die schwierige Anfangsphase hat er nur zögerlich neue Bekanntschaften geschlossen. Mittlerweile klappte das aber generell überwiegend, sobald der Hund von der Leine ist.

Aber nun Großstadt? Puh, das ist selbst für mich, die die weite Landschaft und die Ruhe liebt, eine enorme Umstellung. 
Durch unsere Ausflüge nach Berlin und mehrere Besuche in unserer neuen Wahlheimat Leipzig konnten wir sehr gute Erfahrungen machen. 
Die Spaziergänge waren immer abwechslungsreich und auch die Kontakte zu anderen Hunden verliefen weit aus anders als in der gewohnten Umgebung, wo Mr. Macho Lur immer gleich klar stellte wer hier der Boss ist. :D

Bereits bei der Wohnungssuche gab es daher für mich neben den üblichen nun auch wesentliche Hunde-Kriterien, die die Wohnung einfach erfüllen musste.
-direkte Parknähe
-nicht direkt im Zentrum
-verkehrsgünstig


Die direkte Parknähe war mir daher wichtig, dass wir nicht erst Kilometerweit bis zur nächsten Parkanlage laufen müssen, da Luri nur auf Grünflächen macht. Nicht direkt im Zentrum sollte bewirken, dass die Großstadthektik nicht so zu spüren ist. Eine ratternde Straßenbahn oder tausende Autos die täglich am Fenster vorbei rasen wollte ich Luri nicht zumuten.
Verkehrsgünstig muss die Wohnung sein, da ich weiterhin Berufspendlerin bin und nun Mittags immer nach Hause düse und mit Luri spazieren geh. Anstatt der üblichen 35km sind es nun nur noch 6km.

Alles in allem haben wir die perfekte Wohnung gefunden. Direkt am großen Clara-Park, zentrumsnah, aber dennoch in einer ruhigen Seitenstraße, wo man stets das Gefühl hat, dass man nicht in der Großstadt ist.


Leipzig mit Blick aufs neue Rathaus beim ersten Stadtbummel